Entscheidung zur Bewirtschaftung der Parkplätze ist richtig
Insbesondere die drei Parkplätze in Saarbrücken waren bei der Übernahme durch die KBS in einem erbarmungswürdigen Zustand. Schlaglöcher, Dreckecken und wuchernde Sträucher sowie unzureichende oder nicht vorhandene Beleuchtung machten das Befahren der Parkplätze zu einem Abenteuer. Darüber hinaus wurden durch fehlende Parkmarkierungen weitaus mehr Fahrzeuge als zulässig auf den Parkplätzen abgestellt, was zu erheblichen Gefährdungssituationen führte.
Die KBS hat in die Parkplätze 617.000 Euro investiert und diese zeitgemäß instand gesetzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Deutliche Markierungen, ausreichende Beleuchtung und gärtnerische Pflege haben aus Schandflecken gut einsehbare und sichere Parkplätze gemacht, die auch in der Dunkelheit kein Unbehagen mehr verursachen.
Den getätigten Investitionen und anfallenden Bewirtschaftungskosten stehen Parkgebühren von maximal 3 Euro pro Tag oder günstigere Tarife für Daueranmietung gegenüber.
Die Stadtverwaltung hat mit der Entscheidung, die Parkplätze in der Strom-, Brauer- und Schützenstraße durch eine städtische Gesellschaft bewirtschaften zu lassen, richtig entschieden: Alle Parkplätze liegen citynah und bieten eine kostengünstige Alternative zum Parken in der Innenstadt. Darüber hinaus sind die Parkflächen auch für Anwohner und umliegende Geschäfte eine sinnvolle Alternative, um dem Parken in der 2. Reihe oder im Halteverbot ein Ende zu bereiten. Mittelfristig verringern solche Parkflächen die Verkehrsbelastung der Anwohner und sorgen für ein gepflegtes Erscheinungsbild im Stadtteil. Leider wird hier wegen der Medienwirksamkeit derzeit gerne für einige wenige Verkehrsteilnehmer argumentiert, die lieber im Halteverbot ihr Fahrzeug abstellen und somit auf der ganzen Linie ein als normal vorauszusetzendes Verhalten als Autofahrer vermissen lassen.
Aus den Kommentaren der Anwohner in der Stromstraße ist jedenfalls deutlich geworden, dass sie die Situation klarer und objektiver sehen als manche „Stimmungsmacher“, die das Zuparken einer Feuerwehrzufahrt edler erachten als kostengünstiges, ordnungsgemäßes Parken.

