QuattroWalls: Grenzüberschreitende Kunstwand ziert Fassade am St. Johanner Markt
Ein neues, farbenprächtiges Mural bereichert seit dieser Woche das Stadtbild rund um den St. Johanner Markt: Der Luxemburger Künstler Joël Rollinger hat im Rahmen des grenzüberschreitenden Kunstprojekts QuattroWalls die Fassade des Gebäudes Herbergsgasse 10 in ein großflächiges Wandgemälde verwandelt. Das Kunstwerk verbindet urbane Gestaltung mit dem europäischen Gedanken und macht die enge Zusammenarbeit der vier QuattroPole-Städte sichtbar.
Mural Joël Rollinger, Herbergsgasse 10 - Foto: SGS
Mural Joël Rollinger, Herbergsgasse 10 - Foto: SGS
Mural Joël Rollinger, Herbergsgasse 10 - Foto: SGS
Das Städtenetzwerk QuattroPole ermöglichen im Rahmen des Projekts vier Künstlerinnen und Künstlern aus Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier, ihre kreativen Ideen in den Stadtzentren der Partnerstädte umzusetzen. Das Besondere: Die Künstlerinnen und Künstler gestalten ihre Wandbilder bewusst nicht in ihrer Heimatstadt, sondern in einer der Partnerstädte. So entsteht ein künstlerischer Austausch über Grenzen hinweg, der die Verbundenheit der Städte und ihrer Menschen sichtbar und im wahrsten Sinne des Wortes „an die Wand“ bringt.
Für die Umsetzung in Saarbrücken kontaktierte die Stadtverwaltung die Saarbrücker gemeinnützige Siedlungsgesellschaft, die Eigentümerin des Gebäudes Herbergsgasse 10 am St. Johanner Markt ist. Schnell stand fest, dass die Siedlungsgesellschaft das Projekt unterstützen und die Fassade für die künstlerische Gestaltung zur Verfügung stellen würde. Damit bot sich eine prominente Fläche mitten in der Saarbrücker Innenstadt, die nun durch das neue Kunstwerk einen besonderen Blickfang erhalten hat.
Der Luxemburger Künstler Joël Rollinger verwandelte die Fassade in ein eindrucksvolles Mural und setzte damit einen sichtbaren Akzent im Herzen Saarbrückens. Mit seiner farbenreichen und modernen Gestaltung fügt sich das Wandgemälde in das urbane Umfeld rund um den St. Johanner Markt ein und lädt Passantinnen und Passanten dazu ein, Kunst im öffentlichen Raum neu zu entdecken.
Am Donnerstag, 20. August, wurde das Kunstwerk von Kulturdezernentin Dr. Sabine Dengel gemeinsam mit weiteren Projektbeteiligten offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei wurde deutlich: QuattroWalls ist mehr als ein Projekt zur Verschönerung von Fassaden. Die Wandgemälde stehen symbolisch für den grenzüberschreitenden Austausch und die kulturelle Zusammenarbeit innerhalb der Großregion.
Mit QuattroWalls wird der europäische Gedanke im Alltag sichtbar – mitten in den Städten und mitten im Leben. Kunst überwindet Grenzen, schafft Begegnungen und eröffnet neue Perspektiven auf die Partnerstädte.
Weitere Informationen zum Projekt QuattroWalls gibt es unter www.quattropole.org.
