Endspurt: Generalsanierung Königsbruch geht zügig voran

2020 hat die Siedlungsgesellschaft mit der Generalsanierung des letzten noch ausstehenden Hochhauses auf der Folsterhöhe begonnen. Im Frühjahr 2021 waren die Arbeiten im Königsbruch 1 fertig und die ersten Bewohner*innen konnten im April einziehen. Gleichzeitig liefen die Arbeiten im Königsbruch 5 an.

Die Fakten

Graffiti label m Giebeseite Königsbruch 1 Folsterhöhe - SGS

Graffiti label m Giebeseite Königsbruch 1 Folsterhöhe - SGS

Graffiti label m Giebeseite Königsbruch 1 Folsterhöhe - SGS

Der Königsbruch  ist ein Hochhaus in Camus-Dietsch-Plattenbauweise und wurde 1964 gebaut. Das gesamte Gebäude einschließlich Fassade, Haustechnik, Fensterelementen und Wohnungen wird in seinem Bestand an die heutigen Anforderungen an modernes Wohnen angepasst.

Im Sockelbereich über zwei Ebenen gibt es Wohnungen und auch Gewerbeflächen, die über separate Eingänge erschlossen sind. Über dem Sockel befinden sich 13 Regelgeschosse, die über das zentrale Treppenhaus zugänglich sind. Auf der Gebäudevorderseite werden 18 Wohnungen pro Etage über Laubengänge erschlossen. 

Der Königsbruch ist in drei Gebäude mit den Hausnummern 1, 3 und 5 unterteilt. In jedem Gebäude ginbt es 78 Wohnungen auf den Regeletagen.

Der Königsbruch 1 wurde ab 2020 von Grund auf saniert und im Frühjahr 2021 fertiggestellt. Zu diesem Zeitpunkt begannen die Arbeiten im rechten Gebäude Königsbruch 5. Den Abschluss wird die Sanierung des mittleren Gebäudes im Königsbruch 3 bilden. 

Die Finanzierung der Generalsanierung erfolgt auch mit Mitteln aus der sozialen Wohnraumföderung. Im Königsbruch 1 und 5 sind 116 Wohnungen in den Regeletagen öffentlich gefördert. 

Bei der Fassadengestaltung im Königsbruch 1 hat sich die Siedlungsgesellschaft übrigens etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Die südliche Giebelwand ziert ein 43 Meter hohes und zehn Meter breites Graffito, das den Aufstieg und Imagewandel des Wohnquartiers symbolisieren soll. Gestaltet wurde die Giebelwand von label m, einem Verein, der schon mit dem Filmprojekt „Crossover Folster 117“ großes Engagement für die Folsterhöhe an den Tag legte.

Die Arbeiten am und im Gebäude im Überblick

  • Energetische Sanierung (14 cm Wärmedämmung) inkl. Einbau neuer Fenster und abschließender Fassadengestaltung (KfW Standard 100)
  • Dachsanierung
  • Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen
  • Integration der Warmwasserbereitung im Gebäude
  • Bodenbeschichtungsarbeiten auf den Laubengängen und Loggien
  • Einbau neuer Wohnungseingangs- und Zimmertüren
  • Tapezier- und Malerarbeiten an allen Decken und tapezierfertige Vorbereitung aller Wände
  • Erneuerung der Bäder in allen Wohnungen
  • Einbau neuer Bodenbeläge
  • Treppenhausrenovierung

Die Wohnungen